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31. Dezember 2025

  • Autorenbild: Philippe Selot
    Philippe Selot
  • 31. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Jan.

Liebe Leserinnen und Leser,

ein neues Jahr beginnt. Wie so oft zu dieser Zeit bringt es gute Vorsätze, ehrgeizige Projekte … und manchmal auch Überraschungen mit sich, die wir ganz klar nicht bestellt hatten.

 

Wenn ich mein vergangenes Jahr in einem Bild zusammenfassen müsste, wäre es wohl ein Kalender voller Arzttermine, Wartezimmer und Krankenhaus-Essenstabletts. Sagen wir es so: Mein Fuss und ich haben das Spitalmilieu sehr gut kennengelernt. Mit der Zeit hätten wir fast nach einer Treuekarte fragen können: zehn Operationen, die elfte gratis.

 

Doch dieses Jahr war nicht nur eine Abfolge von Einschränkungen und erzwungenen Pausen. Es war auch ein Jahr des Lernens. Lernen, langsamer zu werden, auch wenn man das eigentlich gar nicht will. Lernen, Hilfe anzunehmen, ohne zu verhandeln. Und vor allem lernen zu relativieren: Wenn man nicht schnell vorankommt, kann man zumindest anders vorankommen.

 

Natürlich gab es schwierige Tage. Momente des Zweifels, der Erschöpfung und manchmal auch des Ärgers, besonders dann, wenn Geduld meine beste Verbündete sein sollte. Aber es gab auch viel Licht: die erhaltenen Nachrichten, die Besuche, die leisen, aber wertvollen Ermutigungen und eure Treue hier auf diesem Blog. Viele von euch haben gelesen, reagiert und mich begleitet, oft ganz still. Und das bedeutet sehr viel. Dieser Blog ist im Laufe der Monate zu einem Ort des Durchatmens geworden. Ein Ort, um Worte abzulegen, zu erzählen, ohne zu dramatisieren, und manchmal über Situationen zu schmunzeln, die von aussen betrachtet wohl mehr als einen Chirurgen … oder einen Patienten entmutigt hätten.

 

Wenn ich nun in dieses neue Jahr eintrete, mache ich keine grossen Versprechen. Nur ein paar einfache Wünsche: weiterzugehen, Schritt für Schritt (auch wenn dieser Schritt manchmal etwas wackelig ist), den Sinn für Humor zu bewahren, denn er hilft enorm und weiterhin mit euch wahre, menschliche und gelebte Geschichten zu teilen. Danke, dass ihr in diesem Jahr da wart. Danke für eure Neugier, euer Wohlwollen und eure Treue.

 

Ein ganz besonderer Dank gilt meinen engen Freunden, die sich wiedererkennen werden. Eure Unterstützung ist der Treibstoff, der mich voranbringt, auch wenn der Weg langsamer ist als geplant. Danke von Herzen.

 

Ich wünsche euch ein neues Jahr voller Gesundheit, kleiner Alltagsfreuden, spannender Projekte … und möglichst wenig Wartezimmer.

 

Bis bald!


Danke der KI!
Danke der KI!

 

 
 
 

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