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28. August 2025

  • Autorenbild: Philippe Selot
    Philippe Selot
  • 28. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Im Hinblick auf meinen Termin beim Chirurgen am Montag muss ich zuerst im Spital ein CT meines Fusses machen lassen. Es lief wie am Schnürchen: in weniger als 7 Minuten war alles effizient erledigt! Diese Untersuchung dient als Grundlage, um das weitere Vorgehen festzulegen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man belässt die Situation so, wie sie ist, was für mich langfristig keine tragfähige Lösung wäre, oder man zieht eine Operation mit einem AAN (Ankle Arthrosis Nail), auf Deutsch «tibiotalokalkaneärer Nagel zur Arthrodese des Sprunggelenks», in Betracht.


Wie man im Video sieht, handelt es sich um einen Eingriff, der sowohl heikel als auch komplex ist und zudem spezielles chirurgisches Instrumentarium erfordert. An sich nichts Ungewöhnliches, aber nicht alle Chirurgen führen diese Operation durch.


Mein Chirurg hat deshalb vorgesehen, einen weiteren Spezialisten für solche Krankheitsbilder beizuziehen: Prof. Dr. med. Markus Knupp vom Zentrum «mein Fuss Zentrum» in Basel. Wie der Name schon sagt, ist dieses Zentrum ganz auf die Fusschirurgie in all ihren Formen spezialisiert.


Das heikelste bleibt jedoch das Infektionsrisiko: Sollte erneut eine Staphylokokken-Infektion auftreten, könnte der Nagel nicht mehr entfernt werden. Die Folgen kann man sich leicht vorstellen…


Gemäss Internet, hier die Übersicht der Risiken:

  • Infektion: Es besteht ein geringes Risiko für eine ernsthafte Infektion. Sollte dies passieren, könnte der Nagel nicht mehr entfernt werden.

  • Knochenheilung: Manchmal verbinden sich die Knochen nicht richtig, was eine weitere Operation erforderlich machen könnte.

  • Nerven oder Blutgefässe: Es können Taubheitsgefühle, Kribbeln oder leichte Nervenirritationen auftreten.

  • Nagel oder Schrauben: Das Implantat könnte sich verschieben, lockern oder über die Zeit brechen.

  • Bewegungseinschränkung des Sprunggelenks: Der Fuss wird etwas weniger beweglich sein, obwohl die Schmerzen meist deutlich nachlassen.

  • Blutgerinnsel: Ein seltenes, aber mögliches Risiko nach der Operation.

  • Schmerzen oder Schwellungen: Leichte Beschwerden und Schwellungen sind während der Erholung normal.

  • Belastung der angrenzenden Gelenke: Nahegelegene Gelenke können stärker beansprucht werden, was über die Zeit zu Abnutzung führen kann.


Fazit: Viele Patientinnen und Patienten spüren nach der Operation eine deutliche Verbesserung, besonders wenn sie die Nachsorge und Physiotherapie konsequent einhalten.


Immerhin schätze ich sehr, dass mein Chirurg in seiner Kommunikation offen und transparent ist. Sogar mein Hausarzt hat mich angerufen, um sich zu vergewissern, dass ich keine offenen Fragen mehr habe. Auf jeden Fall werde ich, bevor ich eine Entscheidung treffe, noch eine Zweitmeinung einholen.


Es sei denn natürlich, mein Chirurg hat noch eine Überraschung im Ärmel…


ree


 
 
 

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