1. August 2025
- Philippe Selot

- 2. Aug.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Aug.
Heute ist Bundesfeier, der Geburtstag der Schweiz. Aber auch der Geburtstag meines Kollegen Marco, ein langjähriger Freund aus Zürich, sowie von Kaspar, einem ehemaligen Arbeitskollegen, mit dem, zusammen mit seiner Frau, wir bis heute einen sehr guten Kontakt pflegen.
Gestern Abend war ich auf dem Bundesplatz, wo die Stadt Bern ein grosses Volksfest organisiert hatte, mit DJ, Ständen und allerlei Programm. Doch der Höhepunkt des Abends war ganz klar das Bühnen-Comeback, nach 15 Jahren Pause! der legendären Band Sens Unik, die sich wieder formiert hat. Dass ihr erster Auftritt in Bern stattfand, war eine echte Überraschung, besonders für eine Romandie-Gruppe! Sens Unik war mit ihrem Rap-/Hip-Hop-Stil in den 90er und 2000 sehr erfolgreich, allen voran Sänger Carlos Leal, der auch als Schauspieler bekannt ist. Ein cooler, energiegeladener Auftritt und insgesamt ein wunderschöner Abend.
Heute Morgen, am 1. August, ist die Schweiz dann mit einem Schock aufgewacht: Herr Trump hat beschlossen, 39 % Zoll auf Schweizer Produkte zu erheben… Eine Katastrophe für unsere Industrie! Zum Vergleich: Die EU zahlt nur 15 %. Diese Hiobsbotschaft hat mich aber nicht davon abgehalten, die Tradition zu pflegen: Ich habe Deniz zu einem Landbrunch nach Krattigen mitgenommen, ein charmantes kleines Dorf oberhalb des Thunersees. Eine schöne Gelegenheit für ihn, die 1.-August-Stimmung zu erleben. Wir haben diesen Moment mit einem Paar ehemaliger Arbeitskollegen geteilt, mit denen ich über 30 Jahre zusammengearbeitet habe, es war ein herzlicher und einfacher Anlass.
Wie im letzten Blog erwähnt, habe ich letzte Woche ein MRI von meinem Fuss machen lassen. Der einzige unangenehme Aspekt ist der ohrenbetäubende Lärm der Maschine. Zum Glück hatte ich Kopfhörer mit Musik, das hat mir geholfen, für die 45 Minuten der Untersuchung etwas abzutauchen, trotz dem dröhnenden Hintergrundgeräusch.
Ich war auch erneut beim Gastroenterologen für eine Gastroskopie. Weniger unangenehm als eine Koloskopie, sie wurde unter Narkose durchgeführt, dank dem guten alten Propofol, dem starken Beruhigungsmittel, das schon bei all meinen Fussoperationen zum Einsatz kam. Das Resultat: nichts Auffälliges. Keine Entzündungen, keine sichtbaren Probleme. Die Ärztin hat mir ein Pulver verschrieben, das man in Wasser auflöst und vor den Mahlzeiten einnimmt. Und, welch Wunder! es ist das erste Medikament, das meiner Verdauung wirklich hilft. Einzig meine Gallenblase gibt noch Rätsel auf, dafür stehen weitere Abklärungen beim Hausarzt an.
Auch orthopädisch war ich wieder beim Chirurgen zur Kontrolle und zum Röntgen. Auf den Bildern zeigte sich nichts Neues, aber Ende August ist ein CT (3D-Scan) geplant, um eine genauere Ansicht meines Fusses zu erhalten. Der Chirurg tendiert mittlerweile immer mehr zur Lösung einer Arthrodese des Sprunggelenks mit Einsetzen eines Nagels.
Zum Schluss war ich auch nochmals beim Neurologen, der mir die Ergebnisse des MRI im Detail erklärt hat. Zwei Dinge könnten meine Schmerzen verursachen: Bei meinem Unfall wurde auch das Wadenbein (Fibula) gebrochen, und ein Nervenbündel verläuft nahe an der Bruchstelle. Möglicherweise hat die Bruchkante diesen Nervenstrang leicht gereizt. Und im Fuss selbst, wie vermutet, haben die vielen Operationen Spuren hinterlassen, die wohl einige Nerven „einklemmen“. Er hat dann noch ein weiteres Elektromyogramm gemacht, gezielt auf einen Nerv hinter dem Sprunggelenk, auch dort kein auffälliger Befund. Zusammengefasst: Die Schmerzen sind vermutlich vorübergehend und sollten verschwinden, wenn es gelingt, den Fuss besser zur Beinachse zu positionieren.
Zum Abschluss etwas Leichtes: Letzte Woche habe ich Rita-Maria mit einem Apéro überrascht, an einem Ort, den sie noch nicht kannte: die wunderbare Terrasse des Hotel Bern (https://www.hotelbern.ch/gastronomie/attika-bar/). Trotz etwas trübem Wetter hatten wir dort einen fantastischen Blick über die Stadt.
Und unser Garten wirft immer noch massenhaft Gemüse ab!
















Grossartig und fantastisch! Liebe Grüsse Erika und Res