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28. April 2025

  • Autorenbild: Philippe Selot
    Philippe Selot
  • 9. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Aug.

Meine Genesung zu Hause nach dem Eingriff verlief gut. Die starken Schmerzen, die durch die Thrombose verursacht wurden, sind mittlerweile nur noch eine ferne Erinnerung!

 

Am Montag, 28. April, hatte ich einen Termin bei meinem Chirurgen, um die Fäden ziehen zu lassen. Wieder einmal ist die Narbe kaum sichtbar, tadellos. Eine Schwester meinte sogar, solche Narben seien selten, man sieht sie kaum. Zwei Tage mit einem einfachen Verband reichten, und nun kann ich die Wunde an der Luft lassen.

 

Nach diesem Termin ging ich zum Augenarzt zur Kontrolle. Seit meinen Fussproblemen musste ich regelmässig Medikamente nehmen, weshalb ich auf Kontaktlinsen verzichten musste. Die Behandlungen verursachen Ablagerungen unter den Linsen, die das Tragen unangenehm machen und die Sicht trüben. Der Augenarzt überprüfte meine Sehfähigkeit und weitere Parameter: alles bestens, meine Sehkraft ist gut!

 

Gegen 17 Uhr holte ich René am Bahnhof ab. Er kam mit fast zwei Stunden Verspätung aus Köln an. Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn ist ja bekanntlich nicht immer zuverlässig!

 

Am späten Nachmittag besuchte ich eine Informationsveranstaltung für neue Nutzer der Gemeinschaftsgärten. Es wurden uns Regeln und Pflichten erklärt. Ich fand die Sitzung etwas streng, fast entmutigend, als wäre alles verboten! Aber ich war nicht der Einzige, der das so empfand. Am Schluss beruhigte man uns, indem man betonte, wie wichtig klare Richtlinien sind.

 

Am Dienstagabend besuchte ich einen praktischen Kurs zur Vorbereitung der Parzellen und zur Gemüseliste. Dieser Kurs gehört zu einem Pflichtprogramm von vier Modulen. Die Atmosphäre war viel angenehmer: Wir arbeiteten gemeinsam auf Parzellen des Vereins, der die Gärten betreut. Die Stimmung war freundlich und die Lektion sehr lehrreich.

 

Am selben Abend luden wir das Auto, denn am nächsten Morgen ging’s los Richtung Spanien! Um etwa 9 Uhr verliessen wir Bern in Richtung Nîmes, wo wir übernachten wollten. Zwischen Bern und Genf (ca. 150 km) gab es nicht weniger als zehn Baustellen, die den Verkehr verlangsamten. Dagegen verlief die Strecke zwischen Genf und Nîmes (590 km) völlig problemlos auf tadellosen Autobahnen! Da stellt man sich schon Fragen zur Effizienz der Schweizer Baustellen…

 

Gegen 16 Uhr kamen wir bei schönem Wetter im Hotel in Nîmes an. Nach einer Pause genossen wir einen Apéro am Pool und assen im Hotel zu Abend. Am nächsten Tag wollte ich die römischen Arenen besichtigen, doch die Altstadt war geschlossen und Parkplätze keine zu finden. So fuhren wir weiter Richtung Barcelona.

 

Der Verkehr war dicht: Frankreich und Spanien feierten den 1. Mai, viele nutzten den Brückentag. Um 16 Uhr trafen wir auf dem Campingplatz ein und erhielten die Schlüssel für unsere Bungalows. Der Campingplatz war ausgebucht. Unser Bungalow war sehr gut ausgestattet: Kühlschrank, Ventilatoren, Terrasse und in der Nähe eine grosse Gemeinschaftsküche mit Gasgrill und Spüle. Wenige Schritte entfernt gab es top Sanitäranlagen, Waschmaschinen und Trockner, und eine Person, die bis 22 Uhr für Sauberkeit sorgte, beeindruckend!

 

Wir verbrachten sechs ruhige Nächte dort, ich schlief gut. Wir erkundeten die Umgebung, erledigten Einkäufe und fanden Restaurants für die Abende. Auf dem Campingplatz gab es einen kleinen Supermarkt und zwei Restaurants, was sehr praktisch war. Einziger Wermutstropfen: Das Schwimmbad war voller Kinder. Ich verzichtete aufs Schwimmen, zumal der nahe Strand wenig einladend war.

 

Diese Tage waren eine echte Veränderung im Alltag, die ich sehr genoss.

 

Am Dienstagmorgen fuhren wir bei strömendem Regen zurück. Rund um Barcelona war viel Verkehr, vor allem Lastwagen aus Süden. Doch bald riss der Himmel auf. An der französisch-spanischen Grenze schien die Sonne wieder. Wir fuhren durch, etwa 950 km mit kurzen Pausen zum Tanken, Die Batterie aufladen (da es ein Plug-In Hybrid ist) und Kaffee trinken. Gegen 19 Uhr waren wir zurück in Bern und liessen den Tag in einem Restaurant nahe dem Flughafen mit guter Hausmannskost ausklingen.

 

Am Mittwochmorgen nahm René den Zug um 10:30 Uhr nach Basel und weiter nach Köln. Der Urlaub war bereits vorbei. Es war ein sehr angenehmer Aufenthalt, auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte. Es regnete oft nachts und morgens, doch die Nachmittage waren sonnig. Leider habe ich mir eine Erkältung eingefangen und huste stark…

 

ree


 
 
 

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